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Rückkehr nach Corona

Fast anderthalb Jahre ist es nun her, dass wir in Oberhausen unter Prä-Corona-Bedingungen das letzte Mal die Faszination des Fußballs im Stadion erleben durften. Die anschließenden Entwicklungen lassen dieses Erlebnis wie ein Anachronismus wirken, Bedingungen aus einer anderen Zeit. Der Volkssport, der Massen begeisterte, das Leben vieler Menschen bestimmte, eine Emotionalität auslöste, die seines Gleichen suchte, wurde entweder komplett ausgesetzt oder findet ohne Volk statt. Aus den aktuellen Entwicklungen und aus der Öffnungsstrategie heraus, ergibt sich möglicherweise wieder ein leichtes, vorsichtiges Licht am Ende des Tunnels.

Für uns ist durch die angekündigte Öffnung der Stadien unter pandemiebedingten Voraussetzungen mit personalisierten Tickets, einer Auslastung von 30% der möglichen Stadionkapazität sowie der vorläufigen Schließung von Stehplatz- und Gästebereichen, der Tunnel jedoch weiterhin komplett dunkel. Die Gefahren, die sich aus den derzeitigen Bedingungen ergeben, könnten den Fußball, der uns bis Oberhausen über Generationen fasziniert hat, endgültig begraben. Der Zusammenhalt im Stadion, der akustische und optische Support der Mannschaft und das Erlebnis Fußball als Ganzes sind durch Maske und Abstand unmöglich. Mit den Öffnungsschritten und dem neuen Reglement sind die Träume vieler Kritiker der organisierten Fanszene sowie einiger politisch motivierter Personen erfüllt worden. Im Rahmen des Gesundheitsschutzes werden nun Ihre Forderungen nach Überwachung, Nachverfolgbarkeit sowie Sabotage organisierter Fanstrukturen umgesetzt. Eben diese Akteure innerhalb der Politik und der Polizei könnten, nachdem die Pandemie besiegt und das öffentliche Leben wieder seinen gewohnten Lauf genommen hat, die Bewährung der Maßnahmen feststellen. Ihrer weiteren Anwendung, vielleicht in modifizierter Form, sind dann Tür und Tor geöffnet. Wir stehen hier an einem Scheideweg, wo Politik und Verbände ein klares Bekenntnis zum Fußball in seiner ursprünglichen Form abgeben müssen. Hier sehen wir ebenfalls die Vereine in der Pflicht, dem Trend zu Nachverfolgbarkeit und Kontrollwahn einen Fuß in die Türe zu stellen und diesen Themen dauerhaft entgegenzuwirken, sodass sich die notwendigen Corona-Maßnahmen nicht zum Dauerzustand entwickeln! Für uns ist es unabdingbar, die Werte des Fußballs zurückzubekommen und den Überwachungswahn zu stoppen!

Unter den aktuellen Bedingungen ist eine Rückkehr ins Stadion und eine Aufnahme von organisiertem Support für uns als Gruppe keine Option.
Die Faszination Fußball ist für uns nur unter folgenden Bedingungen möglich.

  • Keine personalisierten Tickets!
  • Abschaffung der Masken- und Abstandsregeln sowie Testpflicht!
  • Keine Nachverfolgbarkeit innerhalb des Stadions!
  • Öffnung von Stehplatz- und Gästebereich sowie Vergabe von Gästetickets!
  • Haltung und Wahrung der Werte des Volkssports sowohl auf Verbands- als auch Vereinsebene!
  • Abrufen und Umsetzung der bestmöglichen Optionen für alle Fans!
  • Förderung und Wiederherstellung der Fangemeinde durch die Vereine!

Sobald die pandemische Situation es erlaubt, sehen wir die Verbände, die Vereine und die Politik in der Pflicht, sich hierfür nachhaltig einzusetzen. Und so den Fußball zu reaktivieren in den wir uns alle verliebt haben. Lassen wir nicht zu, dass die Pandemie als Vorwand für die Erreichung englischer Verhältnisse missbraucht wird. Lassen wir nicht zu, dass das Oberhausen-Spiel uns für immer als das Ende einer verlorenen Zeit in Erinnerung bleiben wird!

Yellow Connection im Juli 2021

Stellungnahme zu den Entwicklungen rund um den Aachener Turn- und Sportverein Alemannia 1900 e.V.

Gerade mal rund zwei Jahre ist es her, dass die Alemannia die zweite Insolvenz innerhalb von 5 Jahren überstanden hat. Maßgeblich daran beteiligt war vor allem das kommissarische Präsidium um Martin
Fröhlich. Dass der ehemalige, nicht ganz unumstrittene, Verwaltungsratsvorsitzende bei der anschließenden Jahreshauptversammlung auch von der Mitgliederversammlung als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender in Personalunion legitimiert wurde, war daher wenig überraschend.

Angetreten mit einem selbst ernannten „Kompetenzteam”, führte man die Alemannia vorübergehend in ruhigere Fahrwasser. Nunmehr rund 3 ½ Jahre nach den Wahlen gilt es jedoch die Frage zu stellen: „quo vadis Alemannia?“ Weiterlesen

Stellungnahme – Die wahren Gründe der Insolvenz

Innerhalb von etwas mehr als vier Jahren hat unsere Alemannia nun zum zweiten Mal ein Insolvenzplanverfahren beantragt – Hut ab, zumindest in diesem Punkt sind wir deutschlandweit unschlagbar. Doch nicht nur diese Tatsache sondern auch die abstrusen Anschuldigungen des zurückgetretenen Aufsichtsrats der ausgegliederten Spielbetriebsgesellschaft sollten jeden Alemannen dazu veranlassen, genauer hinzuschauen. Gehen wir der Reihe nach. Weiterlesen

Pressemitteilung der Fanszene Aachen

Fahnenverbot durch Timo Skrzypski

Wir, die Fanszene von Alemannia Aachen, fordern den Verzicht auf jegliche Form von Kollektivstrafen! Die Bestrafung aller, für das Vergehen Einzelner, ist nicht mit unseren Wertvorstellungen vereinbar und bedeutet das Ende jeglicher Fankultur. Fahnen sind zudem ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Identität und daher für uns nicht verhandelbar. Wir werden bei den kommenden Heimspielen gemeinsame Aktionen durchführen, deren Intensität wir bei jedem Spiel steigern werden. Wir werden diese Aktionen erst einstellen, wenn das kollektive Fahnenverbot aufgehoben wurde.


Fanszene Aachen

WIR SIND BEI DIR SIMON!

Erneut erreichte unsere Gruppe eine schlimme Nachricht über einen noch jungen Alemanniafan, der am Wochenende auf die Intensivstation gekommen ist.
Diese Nachricht traf uns alle sehr hart, da Simon als ehemaliges Mitglied unserer Gruppe und für einige auch als langjähriger Freund nun diesen Schicksalsschlag erleiden musste.

Wir wünschen Dir an dieser Stelle gute Besserung und hoffen, dass wir Dich in naher Zukunft wieder in unserer Mitte, sei es im Stadion oder privat, begrüßen dürfen.

Wir sind bei dir Simon!

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KÄMPFEN JULIAN

Vergangene Woche erreichte unsere Gruppe die Nachricht, dass erneut ein Alemanne einen gesundheitlichen Rückschlag erlitt. Für die Aachener Fanszene ist dies ein herber Dämpfer dieser erfolgreichen Saison.

Wer Julian kennt weiß, dass er ein stets fröhlicher Kerl ist, mit viel Freude am Leben und das lässt er sich auch nicht so schnell nehmen!

Wir sind in diesen schweren Stunden bei dir und auch bei deiner Familie

KÄMPFEN JULIAN

Kaempfen_Julian

Offener Brief an die Alemannia

Vor gut einem Monat hatten wir ein angenehmes Gespräch mit dem Geschäftsführer von Alemannia Aachen, Alexander Mronz, unter anderem über das vom Verein ausgesprochene Verbot von Fahnen, die im Zusammenhang mit Stadionverboten stehen. In diesem Gespräch wurde uns zum ersten Mal die Möglichkeit geboten, unsere Sichtweise dieser Angelegenheit darzulegen, die wir auch gerne nutzten. Herr Mronz erkannte dabei an, dass diese Maßnahme in einem anderen Licht auch durchaus kritisch betrachtet werden kann und bat uns daher, diese Ansichten nochmals schriftlich festzuhalten, um es dem Präsidium von Alemannia Aachen vorlegen zu können. Zur besseren Transparenz und aufgrund der Tatsache, dass auch innerhalb der Fanszene teilweise eine falsche Auffassung darüber herrscht, mit welcher Absicht diese Fahnen aufgehängt wurden, sei dieses Schreiben nachfolgend aufgeführt: Weiterlesen

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