32. Spieltag: Alemannia Aachen – Borussia Mönchengladbach II 3:4

Samstag, 04.05.2019 14:00 Uhr – Tivoli
Zuschauer: 4.400; Gäste: ca. 30

Zum vorletzten Heimspiel der Saison kam die Zweitvertretung der Gladbacher nach Aachen. Wer die Hoffnung hatte, dass diese Partie etwas mehr als die üblichen Zuschauer ins Stadion locken würde, legte diese bei den ersten Hagelschauern vor der Partie schnell beiseite. Letztendlich fanden sich 4400 Aachener auf dem Tivoli ein, was zwar nicht ganz der schlechteste Wert der Saison ist, aber dennoch enttäuschend. Schließlich versprach die Begegnung zwischen den beiden Tabellennachbarn eine interessante Partie zu werden. Und dieses Versprechen bewahrheitete sich auch. Weiterlesen

FVM-Pokal Halbfinale: 1.FC Düren – Alemannia Aachen 0:2

Mittwoch, 02.05.2019 15:00 Uhr – Westkampfbahn
Zuschauer: 5.900; Gäste: ca. 3.000

Halbfinale im Pokal, das hört sich im ersten Moment nach einem geilen Kick an, vor großer Kulisse in einem richtigen Stadion. Leider ist die Realität im FVM-Pokal etwas anders und so haben wir uns von Dorfplatz zu Dorfplatz gekämpft, um nun im Halbfinale hinter einer Werbebande stehen zu müssen. Dabei hat die Westkampfbahn mit der ältesten Holztribüne in Deutschland und nebenan liegenden Steinstufen immerhin etwas zu bieten. Diese waren jedoch nur für die Fans des künstlich hochgepushten Dürener Fusionsvereins vorgesehen. Die extra für die Partie errichteten Stahlrohrtribünen waren indes nur Sitzplätze, was für uns nur den Erdhügel übrigließ. Diese Umstände schmälerten die Vorfreude auf das Halbfinale leider sehr. Weiterlesen

31. Spieltag: SV Straelen – Alemannia Aachen

Samstag, 27.04.2019 14:00 Uhr – Stadion an der Römerstraße
Zuschauer: 850; Gäste: ca. 300

Als wäre Regionalliga nicht sowieso schon scheiße genug, werden wir zusätzlich noch mit diesen ebenso unwichtigen wie finanziell aufgeblähten Dorfvereinen aus „Ach du scheiße, wo liegt das denn“ belästigt. Durften wir unserer Alemannia vor gut zwei Wochen noch in den Siegener Wald folgen, ging es diesmal geradewegs durchs Nirgendwo zur nächsten Zumutung aufs platte Land. Denn da, wo Hase und Igel sich nachts gegenseitig einen runterholen, zwischen Rübenacker und Gewächshaus, da ist die Fußballwelt noch nie in Ordnung gewesen. Ein Verein so unbedeutend, dass er sich zur Anschaffung eines weiblichen Werbegags gezwungen sah (Warum tut man sich das als Europameisterin an?). Das i-Tüpfelchen bildete ein aufgeworfener eingezäunter Erdhügel mit integrierten Betonstufen namens Gästeblock. Ein Träumchen… Weiterlesen

30. Spieltag: Alemannia Aachen – SC Verl 2:1

Donnerstag, 18.04.2019 19:30 Uhr – Tivoli
Zuschauer: 4.500; Gäste: ca. 10

Heimspiel gegen den SC Verl an einem Donnerstagabend. Ein Satz der wohl nur bei sehr wenigen Fußballfans die Herzen höher schlagen lässt. Dies hatte auch seine Auswirkung auf die Anzahl an Zuschauern am Aachener Tivoli.
Im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen, hatte sich die Zuschauerzahl halbiert und auch der Stimmungsblock wies deutliche Lücken auf. Der Grund dafür dürfte eine Mischung aus mehreren Faktoren sein. Zum einen die miese Leistung beim Auswärtsspiel in Lippstadt, die Tatsache, dass unser Gegner der SC Verl ist, aber den größten Anteil dürfte wohl die recht bescheidene Terminierung haben. Auch wenn man den Ansatz der Alemannia-Verantwortlichen verstehen kann, lieber am Tag vor den Feiertagen als an Ostern zu spielen, um eine höhere Zuschauerzahl zu erreichen, muss man festhalten, dass dies nicht gelungen ist. So war die Situation doppelt beschissen für die Alemannen, die an einem Donnerstagabend in einem relativ leeren Stadion standen.
Folglich hing das „Fußball ist samstags“ Banner vor der Partie am Zaun. Weiterlesen

29. Spieltag: SV Lippstadt – Alemannia Aachen 3:0

Sonntag, 14.04.2019, 14:00 Uhr – Stadion Am Bruchbaum
Zuschauer: 1.140; Gäste: ca. 400

Seit die Alemannia im Jahre 2013 das letzte Mal in Lippstadt spielte, hat sich dort einiges getan. Sportlich konnte der SV in dieser Saison – im Gegensatz zu 2013 – einen guten Tabellenplatz erspielen. Das alte Stadion wich einem Neubau, mit einer Haupttribüne, welche für die kleine Szene eine angemessene Größe bietet. Letztere hat sich ganz gut entwickelt und bringt etwas frischen Wind in die Liga. Was sich jedoch nicht geändert hat ist, dass man in Lippstadt mit unnötigen Verboten von Fanutensilien zu kämpfen hat. War es 2013 noch die Polizei, welche aus Sicherheitsbedenken ein Fahnenverbot aussprach, ist es diesmal der Verein selbst, welcher „Lärminstrumente“ wie Trommeln und Megafone aufgrund der Anwohner beschränken möchte. Dazu aber später mehr. Weiterlesen

25. Spieltag: 1. FC Kaan Marienborn – Alemannia Aachen 0:1

Dienstag, 09.04.2019 19:00 Uhr – Herkules-Arena
Zuschauer: 993; Gäste: ca. 250

Nur wenige Tage nach dem Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen, stand mit dem Nachholspiel gegen Kaan-Marienborn das absolute Kontrastprogramm auf dem Plan. Erfreulicherweise hörte der Verein auf seine Fans und setzte sich dafür ein, dass der Anpfiff von 18 auf 19 Uhr verlegt wurde. Besser wäre es natürlich, wenn man beim Verband im Vorfeld mal ein bisschen bei der Terminierung nachdenken würde. Gedanken haben sich im Vorfeld allerdings die für die Sicherheit zuständigen Personen gemacht, allerdings keine logischen. Weiterlesen

28. Spieltag: Alemannia Aachen – Rot-Weiss Essen 2:0

Samstag, 06.04.2019 14:00 Uhr – Tivoli
Zuschauer: 9.000; Gäste: ca. 700

Alemannia Aachen – Rot-Weiss Essen. Das bedeutet viel Tradition und große Spiele. Große Spiele wie das Pokalfinale 1953, oder das Rekordspiel 2015. Das bedeutet das Aufeinandertreffen zweier Vereine, die den deutschen Fußball mitgeprägt haben. Das bedeutet zwei stolze Fanszenen mit großer Geschichte, deren Liebe unabhängig von sportlichen Erfolgen ist. Zwei Clubs, die in der sportlichen Bedeutungslosigkeit gegen die Verlockungen kämpfen, den schnellen Erfolg mit dem Verkauf der eigenen Seele zu erzwingen. Bis jetzt zumindest, denn die Meldungen mehren sich, dass sich der Essener Verein mit einem Investor geeinigt hat und seine bisherige Inkompetenz, die hohen Budgets der vergangen Spielzeiten in sportliche Erfolge zu transformieren, mit viel Geld kompensieren will. Weiterlesen

27. Spieltag: TV Herkenrath – Alemannia Aachen 1:2

Samstag, 30.03.2019 – Stadion an der Paffrather Straße
Zuschauer: 541; Gäste: ca. 450

Vier Tage nach dem Nachholspiel in Wiedenbrück hielt der Spielplan für uns das nächste Auswärtsspiel bereit. Diesmal führte uns unsere Liebe zur Alemannia in ein schmuckes Stadion in Bergisch-Gladbach, welches von uns bis dahin noch nicht besucht wurde. Eine willkommene Abwechslung und allemal besser als das x-te Mal drei Stufen in Rödinghausen. Ob uns das Stadion in der nächsten Saison erhalten bleibt steht jedoch in den Sternen, Herkenrath kann sich die Regionalliga nämlich nicht leisten und wird deshalb absteigen. Einzig der Aufstieg des SV Bergisch Gladbach könnte dafür sorgen, dass wir auch in der nächsten Saison erneut im gleichen Stadion spielen werden. Weiterlesen

21. Spieltag: SC Wiedenbrück- Alemannia Aachen 0:2

Dienstag, 26.03.2019 19:00 Uhr – Jahnstadion Wiedenbrück
Zuschauer: 847; Gäste: ca. 200

Eigentlich sollte das Auswärtsspiel in Wiedenbrück die letzte Partie vor der Winterpause werden, aber das Wetter machte uns damals einen Strich durch die Rechnung und schickte uns vorzeitig in die Pause. So durften wir uns jetzt also an einem Dienstagabend durch den Feierabendverkehr quälen. Da uns diese Umstände inzwischen bestens bekannt sind, traten wir die Reise in die nördlichen Gefilde unseres Bundeslandes frühzeitig an. Dennoch fand sich die gewohnte Anzahl an Leuten ein, um die Reise zu starten. Weiterlesen

Vier Ligen, vier Meister, vier Aufsteiger – Regionalliga Reform jetzt!

„Meister müssen aufsteigen!“ lautet die Forderung, die in den letzten Jahren regelmäßig in deutschen Stadien propagiert wurde, was deutlich zeigt, wie allgegenwärtig die Problematik rund um die Aufstiegsregelung der Regionalligen ist. Einhergehend mit der bisweilen letzten Reform 2012, wurde die zuvor dreigleisige Regionalliga fünfgleisig. Dies hatte zur Folge, dass die drei bestehenden Aufstiegsplätze in einer Relegationsrunde ausgespielt werden, bestehend aus den Meistern jeder Liga und dem Zweiten der mitgliederstärksten Regionalliga Südwest. In der Konsequenz wurde damit der Ertrag einer gesamten Saison von Hin- und Rückspiel in der Relegation abhängig gemacht. Ein solches Verfahren ist mit den Grundsätzen des Sportes in keiner Weise vereinbar, ganz zu schweigen von den wirtschaftlich, teils existenziellen, Konsequenzen, die ein solcher Verbleib in der Regionalliga für die, oftmals ohnehin schon klammen, Vereine nach sich zieht. Weiterlesen

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