23. Spieltag: Alemannia Aachen – Borussia Dortmund II 3:3

Samstag, 01.02.2020 14:00 Uhr – Tivoli
Zuschauer: 4.800; Gäste: ca. 50

Eine miserable Leistung bei der Niederlage gegen TuS Haltern, ein kalter verregneter Wintertag und ein Spiel gegen eine Zweitvertretung, welches natürlich so terminiert wurde, dass bloß keine Gästefans den Weg ins Stadion finden. Umso verwunderlicher, dass es immerhin noch 4.800 Alemannen gab, die trotzdem den Weg ins Stadion fanden. Und die Alemannia sorgte immerhin dafür, dass sie keine langweilige Partie zu sehen bekamen.

Die Mannschaft startete überraschend gut in die Partie und ging bereits in der dritten Minute in Führung. Auch danach kontrollierte die Alemannia die Partie und konnte eine Viertelstunde später die Führung weiter ausbauen. Zu diesem Zeitpunkt deutete nichts darauf hin, dass unsere Mannschaft das Spiel noch einmal aus der Hand geben würde, aber die Alemannia ist sich in Sachen Slapstick ja bekanntlich für nichts zu schade. Es brauchte nur zwei Minuten und zwei Standardsituationen, da hatte sich die Alemannia zunächst einen verunglückten Kullerball eingefangen und bei einem klärungsversuch auch noch den Ball im eigenen Tor versenkt. Da dies aber natürlich nicht genug ist, vergab die Alemannia in der zweiten Hälfte noch einen Elfmeter und kassierte nach einem haarsträubenden Ballverlust das nächste Gegentor. Der kurz darauf folgende vermeintliche Ausgleich wurde dann natürlich noch aufgrund einer äußerst fraglichen Abseitsposition zurückgepfiffen. Immerhin kann man den Spielern attestieren, dass sie stets bemüht waren und weiter nach vorne spielten. So konnte kurz vor Schluss, durch eine Einzelaktion, immerhin noch der Ausgleich erzielt werden.

Der mäßig gefüllte Stimmungsblock spulte sein Programm zunächst beinahe teilnahmslos herunter. So blieb die Stimmung für den Großteil der Begegnung zwar auf einem an den Umständen gemessenen akzeptablen, recht konstanten Level, ohne große Ausreißer nach oben oder unten, richtig überzeugen konnte man aber nur zu wenigen Zeitpunkten. Erst nach dem zwischenzeitlichen Rückstand flaute die Stimmung aufgrund der sich breit machenden Frustration etwas ab, ehe nach dem Ausgleich eine phasenweise starke Lautstärke erreicht werden konnte.

Auf die gesamte Spielzeit betrachtet muss sich hier in den nächsten Heimspielen einiges ändern. Auch wenn aus der Saison die Luft raus ist, und das Gebolze auf dem Rasen die Herzen jetzt auch nicht wirklich höher schlagen lässt, liegt es gerade an uns, den Spaß im Block wieder zu finden und Verein und Stadt vernünftig zu repräsentieren.

Während der Partie gab es von uns ein Spruchband, um Unterstützung für ein Mitglied unserer Gruppe zu signalisieren, welches trotz der aktuellen Lebenssituation mit uns im Block war.

Am nächsten Freitag geht es dann nach Homberg. Auch wenn es sicherlich erfreulichere Aussichten gibt, als sich an einem Freitagabend durch den Feierabendverkehr im Ruhrgebiet zu quälen, ergibt sich so immerhin die Gelegenheit, die Partie auf dem Kartoffelacker auszutragen, den der Aufsteiger aus dem Pott Stadion nennt.

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