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Nachruf Jac Hirtz

In großer Bestürzung nehmen wir Abschied von Jac Hirtz. 

Jac füllte mit seiner Persönlichkeit die Alemannia in einer ganz besonderen Weise mit Leben. 

Mit ihm verlieren wir nicht nur einen Fan, wir verlieren einen Freund, der als Fanbetreuer sowie als ehemaliges Vorstandsmitglied und Ehrenmitglied der Interessengemeinschaft der Alemannia Fans und
Fan-Clubs e. V. eine große Lücke hinterlässt. Wir verlieren einen sympathischen und aufrichtigen Menschen, der stets für jeden ein offenes Ohr hatte und dabei immer auf einer Augenhöhe zu sprechen wusste. Ein Mensch voller Herzlichkeit und ohne Vorbehalte. 

Seit Bestehen unserer Gruppe trat uns Jac stets mit Wertschätzung gegenüber und war ebenso für einen fairen und kritischen Meinungsaustausch bekannt. Für die vielen positiven Momente, in denen er sich mit seiner ganz besonderen Art hervorgehoben hat, möchten wir ihm ein letztes Mal unseren größten Dank aussprechen. 

Der Verlust von Jac trifft die Alemannia-Familie tief ins schwarz-gelbe Herz.
Wir wünschen seiner Familie und den Angehörigen viel Kraft in dieser schweren Zeit.  

Maach et jot, Jac! 

In Gedenken an Leopold Chalupa

Am Freitag den 30.07. verstarb unser Ehrenpräsident Leopold Chalupa im Alter von 93 Jahren. In Erinnerung bleibt er uns als Präsident, der die Alemannia von 1990 bis 1992 durch schwere Oberliga-Zeiten führte. Und als Träger des Ehrenrings unseres Vereins, den bisher nur vier weitere Alemannen überreicht bekamen.

Wir danken Leopold Chalupa für seine Verdienste und wünschen seinen Angehörigen viel Kraft.
Ruhe in Frieden, Alemanne!

40 Jahre Schwarz-Gelb 1981!

Wir gratulieren zu 40 Jahren Schwarz Gelb 1981!

Seit nun über vier Jahrzehnten seid ihr aus dem Alemannia Kosmos nicht mehr wegzudenken. Von Spielzeiten in der Oberliga Nordrhein bis zur Bundesliga, vom Verbandspokal bis zum UEFA-Cup, zwischen Tragödien und Glücksmomenten wart ihr in dieser Zeit stets eine Konstante auf die die Alemannia bauen konnte.

Danke dafür! Auf viele weitere schwarz-gelbe Jahre!

Stellungnahme zu den Entwicklungen rund um den Aachener Turn- und Sportverein Alemannia 1900 e.V.

Gerade mal rund zwei Jahre ist es her, dass die Alemannia die zweite Insolvenz innerhalb von 5 Jahren überstanden hat. Maßgeblich daran beteiligt war vor allem das kommissarische Präsidium um Martin
Fröhlich. Dass der ehemalige, nicht ganz unumstrittene, Verwaltungsratsvorsitzende bei der anschließenden Jahreshauptversammlung auch von der Mitgliederversammlung als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender in Personalunion legitimiert wurde, war daher wenig überraschend.

Angetreten mit einem selbst ernannten „Kompetenzteam”, führte man die Alemannia vorübergehend in ruhigere Fahrwasser. Nunmehr rund 3 ½ Jahre nach den Wahlen gilt es jedoch die Frage zu stellen: „quo vadis Alemannia?“ Weiterlesen

Stellungnahme der Fanszenen Deutschlands zur Verteilung der TV-Gelder

Im Frühling sahen sich die Fußballvereine der ersten beiden Ligen ob wirtschaftlicher Zwänge in der Not, den Spielbetrieb schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Die zügige Erfüllung der Verpflichtungen gegenüber den TV-Sendern wurde als einzige Möglichkeit ins Feld geführt, um einen wirtschaftlichen Kollaps des Systems Profifußball in Deutschland zu verhindern.

Um hierfür während noch unklarer Pandemielage für Verständnis zu werben, zeigten sich Vereine und Verbände selbstkritisch. Es gebe Fehlentwicklungen, man könne nicht so weitermachen, es brauche neue Rahmenbedingungen für den Fußball.

Dann rollte der Ball wieder, die Saison ging zu Ende, die nächste Spielzeit begann. Reformen? Fehlanzeige! Wenigstens ein Grundsatzbeschluss, der den Willen zur Veränderung bekundet? Fehlanzeige!

Stattdessen Schweigen im Walde bei den großen Protagonisten des „Re-Start“.

Nun steht die Entscheidung über die künftige Verteilung der Einnahmen aus der nationalen und internationalen TV-Vermarktung bevor. Hier hören wir nun endlich einige reformwillige Stimmen aus dem Ligaestablishment. Diese Stimmen sind auch verdammt wichtig. Doch noch bleiben die Forderungen hinter den bekannten Erwartungen vieler Fans, wie dem detaillierten Konzept von „Zukunft Profifußball“, zurück. Die Neuverteilung der TV-Gelder ist gleichzeitig ein Test, ob die Worte im Frühjahr die erwartete Nebelkerze oder doch ehrlich gemeint waren. Eine deutlich gleichmäßigere Verteilung der TV-Gelder kann nicht alle Fehlentwicklungen der letzten 30 Jahre rückgängig machen, aber sie ist ein erster Schritt in Richtung substanzieller Veränderungen. Weitere Reformen zur Förderung eines ausgeglicheneren Wettbewerbs, aber auch eines nachhaltigen Wirtschaftens müssen folgen.

Der Ball befindet sich nach wie vor bei den Funktionären der Vereine und Verbände. Wenn der Fußball als gesamtgesellschaftliches Ereignis eine Perspektive haben soll, tun diese gut daran, die Vorschläge aus den Kurven endlich ernst zu nehmen und als Auftrag zu begreifen.

Fanszenen Deutschlands

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