8. Spieltag: Alemannia Aachen – KFC Uerdingen

Es scheint ein typisches Aachener Phänomen zu sein, dass sich der Ausgang des vorherigen Spiels unmittelbar auf die Besucherzahl und die Motivation im Block auswirkt. Anders ist es nicht zu erklären, warum eine im Vergleich zu den vorherigen Spielen unterdurchschnittlich gefüllte Südtribüne die schlechteste erste Halbzeit seit langem hinlegte. Die Lust auf dieses erste Heimspiel mit ernstzunehmenden Gegner schien ähnlich ausgeprägt wie bei einer Darmspiegelung. Vor allem der Stimmungsblock konnte seinen Ansprüchen nicht gerecht werden, so mancher scheint das Wort noch nicht ganz verstanden zu haben.

Als das Spiel in der zweiten Halbzeit an Härte zunahm, erwachte der Block und durch das verdiente Elfmetertor zeigten sowohl wir als auch unsere Jungs auf dem Rasen ihr Potenzial. Nach dem 2:0 blühte die Stehtribüne phasenweise auf und zum Ende wurde es wieder lauter. Letztlich aber auch keine berauschende Leistung.

Im Gästeblock befanden sich ca. 250-300 Krefelder, die einen soliden Auftritt hinlegten. Guter Fahneneinsatz und im Bereich um UK auch eine gute Bewegung im Block.

Spielerisch konnten unsere Jungs im ersten Durchgang nicht überzeugen, was sich Mitte der zweiten Halbzeit allerdings änderte. Am Ende kann sich die Alemannia über einen 2:1 Erfolg nicht beklagen.

Am Dienstag wird gegen die Zwote von Bochum gespielt, wo sicherlich auch drei Punkte drin sind!

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