32. Spieltag: SV Rödinghausen – Alemannia Aachen

Mit dem Auswärtsspiel beim SV Rödinghausen stand das weiteste Spiel dieser Saison an. Und da die Wahrscheinlichkeit eines Aufstiegs mittlerweile leider sehr gering ist, wird das wohl auch in der nächsten Spielzeit so sein. Für uns hieß das, dass uns mit einer viereinhalbstündigen Bustour endlich mal wieder ein “richtiges” Auswärtsspiel bevor stand. In einer Liga, in der die meisten Fahrten die zwei Stunden nicht überschreiten, freut man sich schon fast, wenn der Wecker um 06:00 Uhr klingelt. So machte sich gegen 07:30 Uhr die gleiche Busbesatzung wie immer auf den Weg nach Rödinghausen und als die Autobahnschilder die Entfernungen zu Städten wie Hannover oder Bremen auswiesen, fühlte sich das ganze auch an wie eine richtige Auswärtstour. Und so erlebten wir wohl die beste Bustour unserer fast einjährigen offiziellen Gruppengeschichte, die uns auf die geniale Idee kommen ließ, nächste Saison einfach über Bremen nach Köln anzureisen.

Nach einer problemlosen aber eben sehr guten Fahrt, kamen wir wie gewohnt frühzeitig am Rödinghausener Stadion an. Um einen bestmöglichen Support unserer Mannschaft zu garantieren, positionierten wir uns mit der Karlsbande zusammen im linken Teil des Gästeblocks.

Bereits vor dem Spiel sangen wir das ein oder andere Lied, darunter auch eins, dass wir beim Spiel der Amateure wieder entdeckt haben.

Im Gästeblock fanden sich letztlich grob geschätzt um die 300 Aachener ein, der Rest glaubte wohl nicht mehr an den Aufstieg oder befand die Tour an den Rand von NRW als schlichtweg zu weit. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch, vielmehr entsprach sie genau unseren Vorstellungen und hat richtig Spaß gemacht. Noch ein Grund warum weite Auswärtstouren unserer Meinung nach häufiger auf dem Plan stehen müssten, denn hier trennt sich einfach die Spreu vom Weizen. Die gute Liedauswahl, das Weitertragen der Gesänge nach den Toren und die durchgehende optische Untermalung durch allerlei Tifomaterial wussten zu gefallen. Einzig und allein das aufhängen einer Gummipuppe im rechten Teil des Blockes führte bei einigen Leuten zu Kopfschütteln.

Das Spiel selber verlief ebenfalls sehr positiv. Man merkte irgendwie, dass der Druck des Aufstiegs etwas von den Schultern der Mannschaft gefallen war und sie sehr befreit aufspielen konnte. Sie kreierte Chance um Chance, lieferte eine tadellose Leistung ab und gewann auch in der Höhe vollkommen verdient mit 3:0. Da Gladbach II aber ebenfalls gewonnen hat und es bei dem Rückstand von vier Punkten zur Tabellenspitze geblieben ist, können wir den Aufstieg in dieser Saison nun wohl endgültig abhaken. Nichts desto trotz stehen noch zwei Spiele bis zur Sommerpause an, eins davon nächsten Sonntag gegen Verl. Dieser Tag wird für uns als Gruppe neben dem Spiel ein weiteres Highlight bereit halten, da wir an diesem Datum unser einjähriges bestehen als offizielle Gruppe feiern dürfen.

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