27. Spieltag: Alemannia Aachen – 1. FC Köln II 0:1

Samstag, 05.03.2016 14:00 Uhr – Tivoli
Zuschauer: 6.300

Lagen wegen den Spielausfällen im letzten Monat noch desöfteren 2 Wochen zwischen den Spielen, gab es dieses Mal nur 2 Tage Verschnaufpause bis zum Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des 1.FC Köln. Nachdem das Spiel in Wiedenbrück immerhin ein bisschen Abwechslung vom Regionalliga-Alltag darstellte, kam mit der Reserve des FC die altbekannte Tristesse zurück.

Trotz der guten Leistung in Wiedenbrück scheint die schwache Vorstellung bei der letzten Heimspielniederlage gegen Dortmund 2 doch nachhaltig Schaden angerichtet zu haben, denn die gerade einmal 6300 Zuschauer stellen einen neuen Tiefpunkt dar.

Bei der Leistung der Mannschaft kann man dieses Mal zwar nicht von einem neuen Tiefpunkt sprechen, an die Leistung des vorherigen Spieltags konnte sie aber nicht anknüpfen. Dabei waren genug Chancen vorhanden um die Partie zugunsten der Alemannia zu entscheiden. Kurz vor Schluss waren es aber die Kölner Amateure, die das entscheidende Tor erzielten. Der Alemannia gelingt es also wieder einmal nicht, konstant gute Leistungen zu bringen. In Anbetracht dieser erneuten Heimniederlage dürften beim nächsten Heimspiel wohl noch weniger Zuschauer zum Tivoli kommen. Die Tatsache, dass ein nicht unerheblicher Teil der Stadionbesucher trotz modernem und vollbedachten Stadion bei Regen nass wird, dürfte ebenfalls seinen Teil dazu beitragen. Einen kompetenten Architekten bei der Stadionplanung zu beauftragen, wäre auch zu viel verlangt gewesen. Alemannia is un bliev ne Klömpchensklub.

Die Tribüne konnte stimmungstechnisch zwar keine Bäume ausreißen, es konnte aber über das gesamte Spiel hinweg eine solide Lautstärke erreicht werden. Lediglich in den letzten Minuten nach dem Gegentor lag das Hauptaugenmerk der Tribüne eher darauf, den gegnerischen Torwart mehrere Male als Hurensohn zu betiteln, als die eigene Mannschaft anzufeuern. Ob man damit der eigenen Mannschaft einen Gefallen tut in den entscheidenden Minuten den Support zugunsten des Pöbelns hinten anzustellen, ist fraglich. Insgesamt betrachtet konnte sich der Stimmungsblock im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Dortmund aber sowohl akustisch als auch optisch deutlich steigern. Auf dieser Leistung kann man in den nächsten Spielen aufbauen, genau wie auf der Tatsache, dass bei melodischen Liedern inzwischen eine konstant bessere Lautstärke erreicht werden kann als bei den alten Gassenhauern.

Um das Fußballwochenende zu komplettieren, verbrachte ein Teil der Gruppe den Sonntag beim Heimspiel von unseren Freunden aus Kerkrade. Am nächsten Wochenende steht mit dem Auswärtsspiel in Rödinghausen wieder eine erfreulich „weite“ Auswärtstour bevor.

 

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