25. Spieltag: Alemannia Aachen – Borussia Dortmund II 0:1

Sonntag, 28.02.2016 14:00 Uhr – Tivoli
Zuschauer: 8.200; Gäste: ca. 200

Nachdem auch das Auswärtsspiel beim FC Kray abgesagt wurde und damit mal wieder ein Wochenende ohne ein Auswärtsspiel unserer Alemannia verstrich, stand das Spiel gegen die U23 des BVB an. Das Hinspiel bei den Dortmunder Amateuren war noch der Auslöser der ein oder anderen Kontroverse gewesen, das Rückspiel am Tivoli war aber der Inbegriff von Regionalligatristesse. Da nach Anweisung der ZIS das Spiel am selben Tag wie das der Dortmunder Profis stattfand, fiel ein erneutes Aufeinandertreffen mit den “Ultras von die Amateure” flach und außer ein paar Umlandfans blieb der Gästeblock leer.

Einzig die Tatsache, dass immer noch rund 8000 Aachener zu den Heimspielen kommen, lässt sich an diesem Spieltag als positiv verbuchen. Nach den recht akzeptablen Leistungen der Mannschaft in den letzten beiden Spielen, enttäuschte die Mannschaft wieder einmal maßlos und bot ein Fehlpassspektakel dar, das seines gleichen sucht. Bis kurz vor Spielschluss kam keine einzige ernstzunehmende Tormöglichkeit für unsere Alemannia zustande. Allein der zur Winterpause verpflichtete Torwart Kleinheider zeigte eine gute Leistung und sorgte durch ein paar gute Paraden dafür, dass es am Ende nur eine 0:1 Niederlage gab. Nach dieser Darbietung dürfte sich nun auch der letzte Optimist von den Gedanken an den Aufstieg verabschiedet haben. Nach nur wenigen Spielen in der Rückrunde ist diese Saison für uns schon gelaufen. Alemannia Hip Hip Hurra.

Die Stimmung stand dem Spiel in Sachen Qualität in nichts nach. Nur zu Beginn und während einer kurzen Phase gegen Ende des Spiels konnte eine akzeptable Lautstärke erreicht werden. Ansonsten legte der Stimmungsblock und der Rest der Tribüne einen grottenschlechten Auftritt hin. Besonders in der Zeit nach dem Gegentor war die Mitmachquote und die Bereitschaft alles zu geben erschreckend gering. Der Großteil der Leute im Stimmungsblock brachte Phasenweise nicht mehr als ein Gemurmel hervor. Lediglich bei einigen wenigen melodischen Liedern konnte der Block aus seiner Lethargie ausbrechen und eine ordentliche Lautstärke erreichen. Da muss in den nächsten Spielen von der gesamten Tribüne eine deutliche Steigerung erfolgen. Auch optisch konnte der Stimmungsblock nicht überzeugen. Diejenigen, die versuchten optische Akzente zu setzen, hatten mit dem Wind zu kämpfen, andere traten diesen Kampf gar nicht erst an. Alles in allem ein Tag zum vergessen.

Schon am Mittwoch startet in Wiedenbrück die erste von demnächst wohl vielen Englischen Wochen. In dieser Liga, wo die Spiele meistens Samstagmittag in der Nachbarstadt stattfinden, stellt dieses Spiel durchaus eine angenehme Abwechslung dar. Auch wenn wir aufgrund des miserablen Stehplatzblockes wieder einmal auf die Sitzplätze ausweichen müssen.

Aktuelle Fotos


Infostand

Archiv