16. Spieltag: Fortuna Düsseldorf II – Alemannia Aachen 3:1

Sonntag, 08.11.2015 14:00 Uhr – Paul-Janes-Stadion

Das Fußballwochenende begann für unsere Gruppe schon am Freitagabend, beim Spiel von unseren Freunden aus Kerkrade gegen ADO Den Haag. Die Stimmung an diesem Abend war auch recht in Ordnung und wir als Gruppe haben den Besuch auf jeden Fall sehr genossen. An dieser Stelle noch einmal Danke an die Jungs von Ultras Kerkrade für die Gastfreundschaft.

Zum Gastspiel unserer Alemannia bei den Düsseldorfer Amateuren reiste der Großteil der Aachener Szene mit dem Zug an. Für einen Sonntagmorgen war die Anzahl der Leute, die die ereignislose Zugfahrt antraten, ziemlich schwach. Ebenso schwach sind die gerade einmal rund 700 Aachener, die zum Spiel in Düsseldorf kamen.

Am Stadion angekommen, musste man wieder einmal den örtlichen Ordnungsdienst davon überzeugen, dass Zaunfahnen am selbigen zu hängen haben. Letzten Endes hingen alle Szene-Fahnen an ihrem angestammten Platz. Stimmungstechnisch konnten dieses Mal keine Bäume ausgerissen werden. Lediglich die Mitglieder der Ultragruppen schienen dieses Mal Interesse an der Unterstützung zu haben, folglich bewegte die Lautstärke sich zwar in einem akzeptablem Rahmen, positive Ausreißer konnte man aber kaum verzeichnen. Auffällig ist, dass inzwischen bei den melodischen Liedern, vor allem nach den ersten zwei Wiederholungen, eine bessere Lautstärke erreicht wird, als bei den alten Gassenhauern. Optisch hat der Aachener-Block durchaus auch schonmal ein besseres Bild abgegeben. Über die gesamte Spieldauer waren meist nur dieselben 4-5 Fahnen im Einsatz, was schade ist, da der Block in den ersten Minuten ein sehr gutes Bild abgab. Erfreulich ist, dass die Schals bei immer mehr Leuten häufiger Verwendung finden.

Zum Spiel der elf Akteure auf dem Rasen fehlen einem mittlerweile beinahe die Worte. Hatte man die Düsseldorfer Zwote in der letzten Saison noch mit 4:0 aus dem Stadion geschossen, ging man dieses Jahr mit 1:3 vollkommen unter. Gerade die Gegentore, besonders das 0:2, sind an Erbärmlichkeit beinahe kaum zu überbieten. Es ist bezeichnend für das Versagen sämtlicher Planer im Verein, dass die Spieler, die diese Sommerpause aussortiert wurden, unserer Abwehr Knoten in die Beine spielten.  Vielleicht sollten beim nächsten Spiel einfach unsere Amateure auflaufen, schlechter als unsere „Profis“ würden sie wohl kaum spielen.

Die Rückfahrt blieb ereignislos und so kam man wieder einmal viel zu früh in unserer Kaiserstadt an. Am nächsten Wochenende steht das Heimspiel gegen Verl an.

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