12. Spieltag: Alemannia Aachen – 1. FC Köln II 2:0

Samstag, 25.11.2017 14:15 Uhr – Tivoli
Zuschauer: 4.700; Gäste ca. 80

Nur eine Woche nach dem Beginn der Rückrunde stand schon die erste Nachgeburt der Hinrunde auf dem Plan. Der 12. Spieltag gegen die Kölner Zweitvertretung wurde nachgeholt und war offensichtlich nicht mehr so reizvoll wie das letzte Heimspiel gegen den FC, bei dem gegen das Atomkraftwerk in Tihange protestiert wurde. So waren leider wieder weniger als 5.000 Zuschauer auf dem Tivoli. Und auch die Gäste, welche sonst supportet haben, zogen es größtenteils vor, sich von ihrer Euroleague-Begegnung zu erholen oder die Freunde in Dortmund zu unterstützen. So waren nur eine Handvoll von ihnen im Gästeblock des Tivolis anzutreffen.

Der Spieltag begann für unsere Gruppe wie immer frühzeitig und gesellig. Im Stadion angekommen erreichte uns die Nachricht, dass die Partie 15 Minuten nach hinten verschoben wurde, weil die Gäste eine Umleitung fahren mussten.

So verwunderte es uns umso mehr, dass der Stimmungsblock auch noch um 14 Uhr so viele Lücken aufwies, die auch im Laufe der Partie nicht gestopft wurden.

In den ersten 10 Minuten beteiligte sich der Stimmungsblock am Aktionsspieltag der deutschen Fanszenen und zeigte Spruchbänder, die sich mit der 50+1 Thematik auseinandersetzten. Die grundlegende Botschaft war dabei: 50+1 erhalten!

Dem Zuschaueraufkommen entsprechend, konnten wir leider nicht mit lautstarker Unterstützung glänzen. Zwar passte die Liedauswahl, das konnte die meisten aber nicht motivieren, hundert Prozent zu geben.
So wurden auch auf dem Rasen auch in den ersten 45 Minuten keine Bäume ausgerissen, und das Spiel plänkelte nur so vor sich hin.

Als dann in der zweiten Hälfte etwas mehr Druck gemacht wurde, wachte auch die Süd ab und zu auf. Das flachte aber immer deutlich zu schnell ab. Auch die Führung nach einer Stunde machte das nicht viel besser, immerhin die Mannschaft konnte danach mit Kampf und Leidenschaft überzeugen. Unseren Jungs gelang es nämlich, die knappe Führung über die Zeit zu bringen. In der Nachspielzeit schafften es die schwarz-gelben dann noch zum vielumjubelten 2:0 einzunetzen. Danach war der Stimmungsblock zwar endgültig wach, da war es dann aber leider schon zu spät.

So können wir mit der Leistung der Mannschaft zufrieden sein, die Unterstützung hat sich aber nur das Prädikat ausreichend verdient. Auch der Fahneneinsatz hat schon bessere Tage gehabt.

Zum Kölner Anhang braucht man diesmal wie gesagt auch keine großen Worte zu verlieren, diese waren diesmal nämlich lediglich stille Beobachter, wenn sie nicht gerade am Bierstand verharrten.

So bleibt am Ende eigentlich nur noch, ein Lob an unsere Mannschaft um Trainer Fuat Kilic zu verlieren. Mit einer so konstanten und soliden Leistung hatten nach der Insolvenz wohl die wenigsten gerechnet. So kann man bis jetzt durchaus auf den 7. Platz stolz sein.

Am Dienstag müssen unsere Jungs dann wieder im FVM-Pokal ran. Es geht gegen den Provinzclub SV Bergheim – und wie heißt es doch so schön: ganz egal wo du spielst, gegen welchen Verein, wir werden bei dir sein…

Die Bilder des Spieltags sind hier zu finden.

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