9. Spieltag: Alemannia Aachen – SV Rödinghausen 0:1

Freitag, 18.09.2015 19:00 Uhr – Tivoli

Nach zwei Niederlagen in Folge, gegen eher schwächer eingestufte Gegner, musste unsere Mannschaft an diesem 9. Spieltag ausgerechnet den Spitzenreiter bezwingen, wollte sie die kleine Negativserie durchbrechen. Doch wer aufsteigen will, für den sollte kein Gegner zu groß sein. Auch wenn dieser, durch die starke finanzielle Unterstützung des Mäzen Horst Finkemeier, mit unfairen Mitteln kämpft. Der Aufstieg dieses Dorfvereins von der Kreisliga in die Regionalliga erinnert an das Projekt von Dietmar Hopp und hätte eigentlich schon bei deren Aufstieg in unsere Liga zu einem Aufschrei in unserer Fanszene führen müssen. Den Zeitpunkt haben wir leider verpasst und so müssen wir jetzt tatenlos mit ansehen, wie der Verkauf von Küchen unseren ersehnten Aufstieg noch etwas unwahrscheinlicher werden lässt. Für Letzteres müssten wir allerdings auch mal langsam wieder anfangen, Fußball zu spielen. Dann wäre auch gegen diesen finanziell aufgepumpten Gegner mehr drin gewesen.

Womit wir auch schon beim Spiel wären, das wieder mal durch einen, sagen wir mal, unglücklichen Treffer gegen uns entschieden wurde. Diesmal fiel dieser Siegtreffer aber bereits nach 10 Minuten, das Tor verdiente sich Rödinghausen aber dann im Nachhinein durch ein klares Chancenplus. In der zweiten Halbzeit kamen unsere Jungs dann etwas besser ins Spiel, aber es reichte nicht, um dem Dorfverein wirklich gefährlich zu werden und wenigstens einen Punkt zu retten. Da aber Rödinghausen auch nicht mehr viel gelang, blieb es immerhin bis zum Schluss spannend.

Insgesamt sahen das Spiel „nur“ 8700 Zuschauer, also etwas weniger als in den vorherigen Spielen. Scheinbar macht so mancher Zuschauer auch in der 4. Liga seinen Stadionbesuch ausschließlich vom sportlichen Erfolg abhängig.

Auf die Stimmung wirkten sich dies und der frühe Rückstand nicht unbedingt negativ aus. So konnte immer wieder eine gute Lautstärke erreicht werden, auch wenn dies etwas abhängig von der entsprechenden Liedauswahl war. Denn das Aachener Liedgut ist leider vor allem dann, wenn wir versuchen die Mannschaft nach vorne zu peitschen, noch etwas knapp. Das zehnte Mal „Ein Tor…“ haut verständlicherweise keinen mehr vom Hocker, sodass in den Momenten keine zufriedenstellende Lautstärke erreicht werden konnte. Dass die Singbereitschaft aber da war, war dann beispielsweise in der zweiten Halbzeit beim Lied  „Schwarz und Gelb allez. Kaiserstadt AC…“ zu sehen, bei dem eine ordentliche Lautstärke im gesamten Stimmungsblock erreicht werden konnte. Erfreulich war auch, dass die obere Tribüne immer wieder in die Lieder einstimmte und diese nie überstimmte.

Der Fahneneinsatz in unserem Bereich entsprach über die gesamten 90 Minuten voll und ganz unseren hohen Ansprüchen. Der Rest des Stimmungsblocks konnte zu Beginn auch einen sehr starken Eindruck hinterlassen, wirkte anschließend aber etwas leblos. Erst in der zweiten Halbzeit gab dann der gesamte Stimmungsblock wieder das gewohnte lebendige Bild ab.

Am nächsten Spieltag haben wir leider erstmal Spielfrei und so steigen wir erst am 11. Spieltag wieder ins Geschehen ein und zwar wieder zu Hause gegen einen Dorfverein, diesmal aus Erndtebrück. Da aber englische Wochen sind, müssen wir nur auf dem Papier aussetzen und dürfen nächsten Samstag schon wieder ins Stadion.

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