26. Spieltag: Alemannia Aachen – Fortuna Düsseldorf II 1:1

Dienstag, 04.04.2017 19:00 Uhr – Tivoli
Zuschauer: 4.700; Gäste: ca. 20

Nur vier Tage nach dem 2:1 Erfolg in Essen musste unsere Mannschaft gegen “die Zwote” von Fortuna Düsseldorf ran. Am Morgen erreichte uns bereits die frohe Kunde, dass nun auch das restliche Präsidium der Alemannia zurückgetreten ist. Das Ziel des damaligen “Team 2018” war es, bis 2018 in der dritten Liga zu spielen. Dieses Ziel wurde mit der erneuten Insolvenz vor eineinhalb Wochen mehr als verfehlt. Die Tatsache, dass dieses Team trotz des eigenen Versagens weiterhin seinen Schabernack mit unserem Klub treiben wollte, trieb das Ganze auf die Spitze. So forderte neben uns bereits auch die Fan IG den Rücktritt des Team Versager 2018.

Im Stadion hängte die Aachener Fanszene dennoch erneut das “Wir sind Alemannia Aachen”-Banner die ersten 19:00 Minuten an den Zaun. Denn durch den Vorfall zeigte sich einmal mehr, dass dieser Verein einzig durch seine Fans lebt und durch keinen anderen. Diese Tatsache machte sich einmal mehr durch die Zuschauerzahl bemerkbar, denn für einen Dienstagabend eineinhalb Wochen nach der Insolvenzverkündung sind 4700 Alemannen eine beachtliche Anzahl.

Auch die Mannschaft scheint sich der Bedeutung der Fans wieder bewusst geworden zu sein, denn die Jungs kamen zum wiederholten Male vor dem Spiel geschlossen vor die Kurve, um sich mit uns auf das Spiel einzustimmen. Nach der Skrzypski Ära, in der die Fans nicht mal auf der eigenen Homepage gezeigt werden durften, eine deutliche Kehrtwende.

Ebenso war die Einstellung, die sie auf dem Platz zeigten, sehr stark. Leider konnte unsere Elf die verdiente Führung aus der zweiten Halbzeit nicht über die Zeit bringen. Mit den Torchancen wurde zu verschwenderisch umgegangen, was es den Düsseldorfern ermöglichte, eine ihrer zahlreichen Chancen zu nutzen und in der 75. Minute auszugleichen. Dennoch kann man der Mannschaft keine Vorwürfe machen und auf eine ähnlich gute Leistung in den kommenden Spielen hoffen.

Auf den Rängen war die Leistung durchaus in Ordnung. Das typische Problem der Motivation der Tribüne spielt nach wie vor eine Rolle – leider gab es einige Phasen wo eine schlechte Mitmachquote herrschte. Sonst wurde es auch das ein oder andere Mal auch etwas lauter, leider aber viel zu selten. Die gesungenen Lieder bestanden aus einem treffenden Mix. Neben melodischerem Liedgut konnte man auch mit der massentauglicheren Ware überzeugen und so einen abwechslungsreichen Support gestalten. In Sachen Fahneneinsatz hat der Stimmungsblock mittlerweile ein sehr hohes Niveau erreicht, welches es zu halten gilt.

Nächsten Samstag spielen wir wieder Zuhause, gegen Rödinghausen. Auch wenn der Gegner nicht sonderlich reizvoll ist, sollte jeder Alemanne seinen Arsch hochbekommen und die Alemannia zu einem Heimsieg schreien!

WIR sind Alemannia Aachen!

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